Das Tüöttenmuseum in Mettingen besteht aus drei Fachwerkhäusern, die als Museum eingerichtet sind, um den schmucken Fachwerkbau und die Wohnkultur unserer Vorfahren der Nachwelt zur erhalten. Das Museum zeigt eine sehr umfangreiche Sammlung von Möbeln, Gebrauchsgegenständen und altes Brauchtum aus der Zeit unserer Vorfahren.

Sammelschwerpunkte:

Das erste Haus stammt aus der Bauerschaft Wiehe, ist originalgetreu aufgebaut und zeigt:

  • Webstuhl

  • Herdstelle mit Rauchfang und Zubehör

  • Gebrauchsgegenstände wie Kessel, Kannen, Kaffeebrenner

  • sämtliche zur Leinenherstellung benötigten Gegenstände wie Brake, Hechel, Spinnrad, Haspel

  • Arbeitsbock mit Geräten für den Holzschuhmacher

Im  Dachgeschoss des ersten  Hauses finden Sie eine Ausstellung von Damen-Herren- und Kinderbekeidung aus dem 18.Jahrhundert.

Das zweite Haus ist dem ersten angefügt und eine maßgerechte Nachbildung des Hemmelgarnschen Hauses. Es enthält:

  • altes Wiener Tuch

  • massiv eichener Durk mit kleinkariertem Bettzeug

  • Kinderwiege aus massiver Eiche mit Schnitzereien

  • verzierter Messing-Bettwärmer

  • Babyausstattung von 1850

  • Brautkranz von 1850

  • Kleidungsstücke von 1880

  • reichbestückter Herd

  • Wasserpumpe

Das dritte Haus ist die Nachbildung des zum "Brenninckhof" Wiehe gehörenden Heuerhauses und beinhaltet:

  • Eßzimmer einer Töddenfamilie

  • friesisches Teetafelgedeck

  • vielfältiges Porzellan

  • schwerer eichener Tisch mit Bank und Truhenbank

  • reichverzierter Durk

  • handgesponnene und handgewebte Leinenrollen

  • massiv eichene Anrichte mit Delfter Porzellan

  • Figurengruppe in schwarzer Festtagskleidung

  • umfangreiche Sammlung von Bildern, Zeitungsausschnitten und Urkunden bekannter Tödden

  • alte Pfeife, Elle, Goldwaage

  • Festtagshauben

  • kostbare Geldkatze um 1790

  • deftiger großer Schrank