Das Franziskanerkloster in Bardel ist ein Missionshaus, von dem seit der Gründung im Jahre 1922 etwa 300 junge Männer als Missionare nach Brasilien gegangen sind. Von Anfang an haben die Ordensleute von Brasilien Ausstellungsgegenstände mit nach Deutschland gebracht.

So entstand schon sehr bald in Bardel ein Brasilienmuseum, das sich im Laufe der Jahre permanent vergrößerte. Das Museum zeigt Gegenstände aus der Volkskunst, der Sklavenreligion (Candomblé), der Tierwelt (Vögel, eine Riesenschildkröte, Krokodile, riesige Schlangen, Piranhas, etc.).

Außerdem sind religiöse Kunstwerke, Halbedelsteine und Fossilien zu sehen. Dargestellt sind ebenfalls Kultur und Leben der Indianer am Amazonas und heutige soziale Gegensätze zwischen Armen und Reichen.