Das auch für Behinderte zugängliche Museum befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude im Zentrum der Stadt (Nähe Marktplatz) an der Walkenbrückenstraße 25.

Die chronologisch aufgebaute Puppen- und Spielzeugsammlung zeigt anhand von antiken Puppen (Wachs, Papiermachee, Holz, Porzellan und Celluloid), Blechspielzeug, optischem Spielzeug, Dampfmaschinen und mehr als 80 Puppenstuben von 1810 – 1950 die Lebens- und Arbeitswelt unserer Vorfahren und lässt zahlreiche Kindheitserinnerungen wach werden.

Altes Spielzeug ist ein Stück Zeit- und Kulturgeschichte. Dies wird deutlich beim Betrachten der zahlreichen historischen Puppenstuben. Ausgehend vom Biedermeier über Gründerzeit und Jugendstil bis in die 1950 er Jahre dokumentieren sie den Wandel des Wohnstils und geben ein anschauliches Bild bürgerlichen Berufs- und Familienlebens in dieser Zeit.

In vier historischen Bürgerhausfassaden nachempfundenen Puppenstubenhäusern befindet sich eine einzigartige Puppenstubensammlung von 52 Stuben, die von dem Wahl-Coesfelder Konrad Werner (1923-1993)  geschaffen wurde.