Torfmuseum Gescher

Im (D)Torfmuseum dreht sich alles um Torf und um seine Verwendung in Vergangenheit und Gegenwart.

Ausgehend von dem in Jahrtausenden gewachsenen Moorprofil wird die keineswegs eintönige Moorlandschaft mit ihrer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt vorgestellt.

Die schwere Arbeit im Moor - von den Anfängen des Torfstichs bis zur industriellen Arbeit verdeutlichen Arbeitsgeräte, Kleidung und eindrucksvolle Fotos. Wie sich aus einem Torfwerk und einer kleinen Siedlung im Moor der moderne Ortsteil Hochmoor entwickelte, erfahren Besucher anhand von Fotos und Zeitdokumenten.

Mit dem nahe gelegenen Naturschutzgebiet „Fürstenkuhle“ blieb noch eine Fläche von ca. 26 ha des einst größten Hochmoors Westfalens - das „Weiß Venns“ - erhalten. Hier wachsen wieder Torfmoose, Wollgras, Pfeifengras und andere typische Hochmoorpflanzen. An diese urwüchsige Landschaft schließt sich eine einmalige Heidekrautzone mit seltenen Tier- und Pflanzenarten an.