In dem Haupthaus des Freilichtmuseums fühlen sich Besucher in die bäuerliche Lebens- und Arbeitswelt um 1920 versetzt. 

Eindrücke vom Arbeitstag der Bäuerin vermitteln der Wohnraum mit Herdfeuer und „westfälischem Himmel“ sowie die gefüllte Speisekammer und die „gute Stube“.

Bei einem Gang durch Speicher, Museschoppe, Scheune und Remise werden historische Maschinen und Geräte für Feld- und Erntearbeiten vorgeführt. Dönkes und wahre Begebenheiten lassen die „gute alte Zeit“ wieder lebendig werden. Timmerkamer, Böttcherei, Seilerei  und Holzschuhmacherei erinnern an alte Berufe auf dem Lande.

Zum Hof gehören auch ein westfälischer Bauern- und ein Kräutergarten mit Blumen, Gemüse und Gewürzpflanzen. Museumspädagogische Angebote „rund um Leben und Arbeiten auf dem Lande“ runden das Angebot ab.

Wenn der Heimatverein zum Erntedankfest einlädt, erwacht der Hof zu neuem Leben. Beliebt sind dann frisch gebackene Bauernbrote aus dem historischen Backofen.