Die ehemalige katholische Pfarrkirche St. Simon und Judas in Groß Reken gehört zu den wenigen Kirchen im Kreis Borken, die nicht durch neuere Veränderungen in ihrem ursprünglichen Charakter beeinträchtigt worden ist.

In der zweischiffigen Saalkirche aus mehreren Bauzeiten mit einem romanischen Westturm wurde 1969 ein Museum eröffnet.

Zur ursprünglichen Ausstattung der Kirche gehören der Hochaltar von 1656, ein Seitenaltar (2. Hälfte 17. Jh.), eine geschnitzte Kanzel (um 1700), das Chorgestühl (Ende 15 Jh.) und ein Taufstein (13. und 18 Jh.).

Im Sakralen Museum hier sind liturgisches Gerät, Bücher, Paramente und Skulpturen aus verschiedenen Epochen ausgestellt. Es handelt sich um den Besitz der Kirchengemeinde St. Heinrich, Reken, und um Leihgaben des Kreises Borken.