Hier schlagen nicht nur Kinderherzen höher! Das Spielzeugmuseum „Max und Moritz“ präsentiert eine liebevoll zusammengetragene Sammlung mit Gegenständen von 1850 bis 1950.

Den Grundstock für dieses einzigartige private Museum legte die Großmutter der heutigen Inhaberin Eva Gutersohn, die ihre eigene Puppenstube und anderes Spielzeug an ihre Enkelin in der Kriegszeit weitergab.

Zurück in die (eigene) Kindheit!

Das im August 1997 eröffnete Museum befindet sich in einem 1930 erbauten Gebäude in der Innenstadt. Auf einer Ausstellungsfläche von ca. 200 qm gibt es Puppen, Puppenstuben, Kaufläden, Bauernhöfe, Bären, Autos und vielerlei Spielzeug zu bestaunen, ja sogar eine alte Schulklasse aus der Zeit um 1900 wurde detailgetreu nachgestellt.

Kinder, Kinder – was für eine Sammlung!

Gerade bei den erwachsenen Besuchern werden Kindheitserinnerungen wieder wach, insbesondere dann, wenn Museumsleiterin Eva Gutersohn im Rahmen einer längeren oder kürzeren, aber immer kurzweiligen Führung viel Wissenswertes und Humorvolles über das historische Spielzeug zu berichten weiß.

Das älteste Stück des Museums ist eine Puppenstube aus den Anfängen des 19. Jahrhunderts.

Eine Miniaturkirmes mit Karussells und Buden gibt Einblick in die Kirmesgeschichte.

Ein spielerischer Blick über die Grenzen.

Die Entwicklung der Puppen wird durch die unterschiedlichen Materialien und Formen eindrucksvoll dokumentiert. Auch Puppen fremder Länder und diverse wertvolle Kasperlepuppen (Hohensteiner Figuren von 1921) sind zu bewundern.

Mehrmals im Jahr gibt es einzigartige Sonderausstellungen im Museum.