In dieser ehemaligen landwirtschaftlichen Brennerei erfahren Sie, wie aus festen Getreidekörnern flüssiger Münsterländer Korn wird, warum der Zoll sein wachsames Auge auf Kornbrennereien richtet und was der Schnaps mit Rindvieh zu tun hat. Die landwirtschaftliche Kornbrennerei Dalmöller-Niehaus wurde im Jahr 1812 von Ferdinand Kaspar Dalmöller gegründet und bis 1976 als „Nebengewerbe“ des bäuerlichen Familienbetriebes geführt.

Bis 1976 war diese Brennerei in Betrieb. Als einzige von ehemals drei Saerbecker Kornbrennereien ist sie vollständig erhalten. Die Brennerei und das zugehörige Nebengebäude - als „Tantenhaus“ bezeichnet - wurden 1992 unter Denkmalschutz gestellt und kamen in die Obhut des Heimatvereins. 1994 begannen die umfangreichen Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten der Gebäude und der technischen Einrichtung und im März 1998 konnte das Kornbrennerei-Museum eröffnet werden. Die ehemalige Brennerei, deren Technik zum Teil aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammt, präsentiert heute als Museum einen besonderen, eng mit der Landwirtschaft verbundenen Erwerbszweig unseres Raumes. Das zur Straße liegende Nebengebäude ist Heimathaus des Heimatvereins. Vom Korn zum Korn: Wenn auf einem Bauernhof ein hoher Schornstein steht, ist meist „Hochprozentiger“ im Spiel ...