Der ca. 83 km lange Abschnitt Velen-Coesfeld-Rosendahl-Legden bietet abwechslungsreiche Wege und Landschaftsbilder für Pferd und Reiter.

Aus Richtung Süden kommend vorbei an den Düwelsteenen in Heiden erreichen Reiter und Pferd das Gebiet der Gemeinde Velen. Hier befindet sich ein abwechslungsreiches Waldgebiet rund um den Lünsberg, mit 107 m eine der höchsten Erhebungen im südlichen Kreis Borken. Die Münsterland-Reitroute führt bergauf und bergab durch den Forst, über steinige Pfade und tiefe Sandwege. Hier stellt die Route mittlere Anforderungen an die Kondition der Pferde.

In Richtung Gescher und weiter nach Coesfeld können sich Reiter und Pferde dann erholen und die typische münsterländische Parklandschaft genießen, die am Rande des Kreises Coesfeld in die Feuchtwiesenlandschaft des Naturschutzgebietes „Kuhlen Venn“ mit ihrer reichen Vogelwelt übergeht. Anschließend geht es durch die Coesfelder Heide. Diese Landschaft im Westen und Süden der Stadt ist geprägt von großen Kiefernwäldern und zahlreichen Sandwegen, die vielseitige Schritt-, Trab- und Galoppstrecken ermöglichen.

Hieran schließen sich land- und forstwirtschaftlich geprägte Landschaftsräume an, durch die die Stadt Coesfeld hufeisenförmig umritten wird. Im Osten Coesfelds und rund um Rosendahl-Osterwick sind die Ausläufer der Baumberge bereits spür- und erlebbar und bieten reizvolle Aus- und Weitblicke.

Nach dem Weitblick in den Heidelandschaften des Kreises Coesfeld zeigt sich dem Reiter auf dem Gebiet der Gemeide Legden erneut die typische münsterländische Parklandschaft, in die gemütliche Bauernhöfe hinter alten Eichen eingebettet sind. Sehenswert ist das zum Teil noch erhaltene mittelalterliche Städtchen Asbeck, das zu einer Rast und Besichtigung des Dormitoriums der Stifsdamen zu Asbeck einlädt. Hier findet sich auch das älteste erhaltene Gebäude des Münsterlandes, das ehemalige Äbtissinnenhaus.